DSGVO-Tipps: Zuerst denken, dann klicken!

Vertrauen steht drauf, Betrug ist drinnen

Nein, Ihr IT-Support fragt Sie nicht per E‑Mail nach Ihrem Passwort. Auch Ihre Bank, Ihr Kredit­kar­ten­un­ter­nehmen fragt Ihre Login­daten nicht per E‑Mail ab. Eine gesunde Portion Skepsis vor Links und Datei­an­hängen in E‑Mails kann Ärger vermeiden.

von | 6. April 2021

Der Betrug im Internet nimmt zu, gerade in Zeiten von Homeof­fice und physi­scher Distanz zwischen Arbeits­kol­legen. Man fragt nicht mehr so schnell von einem Schreib­tisch zum anderen, wie die Kollegin / der Kollege das erhal­tene Mail einschätzt. Und auf einen Link oder auch einen Datei­an­hang hat man schnell einmal drauf­ge­klickt. Das passiert auch hin und wieder den Profis.

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Fangen wir einmal mit E‑Mails an, die von einer Bank oder Versi­che­rung kommen, bei der Sie kein Konto haben. Dann ist es einfach festzu­stellen, dass es sich um einen Betrugs­ver­such handelt. Auch wenn die Optik perfekt ist und einen total seriösen Eindruck erweckt.

Wenn es E‑Mails von Diensten sind, die Sie verwenden, wird die Sache schon schwieriger.

Es gibt verschie­dene Wege, ein Mail auf den Prüfstand zu stellen:

  • Speichern Sie Datei­an­hänge auf Ihre Festplatte – z.B. in einen Ordner “Virus­ver­dacht”. Im besten Fall springt jetzt schon Ihr Viren­scanner an und warnt Sie. Andern­falls können Sie den Mailan­hang im Texteditor öffnen oder noch sicherer – soferne es ein pdf ist – als Bild in paint, Photo­shop oder einer sonstigen Bildbe­ar­bei­tung. ACHTUNG: Öffnen durch Rechtklick und “öffnen mit” und nicht durch Doppelklick!
  • Kopieren Sie Links mittels Rechtsklick und “Adresse des Links kopieren” und fügen Sie den Link in einem Texteditor ein. Dann sehen Sie genau, wohin Sie dieser Link führt. Im Normal­fall ist das nicht dorthin, wo er hinführen sollte.
  • Wenn das Mail über eine digitale Signatur verfügt, können Sie diese auf ihre Richtig­keit überprüfen. Wie das funktio­niert, ist bei der Signatur angegeben. Kopieren Sie aber auch dort eventu­elle Links zuerst in den Texteditor und werfen Sie einen kriti­schen Blick auf das Linkziel.
  • Öffnen Sie Datei­an­hänge und / oder Links es in einer “geschützten” Umgebung, die nicht am Internet hängt und wo kein Schaden angerichtet werden kann. Wie das geht, kann Ihnen Ihr IT-Support sicher weiter­helfen. Oder Sie fragen mich, ich helfe Ihnen auch gerne weiter.

Diese simplen Maßnahmen sollten die Sicher­heit Ihres digitalen Lebens schon sehr erhöhen. Auf einer ziemlich sicheren Seite sind Sie jedoch, wenn Sie grund­sätz­li­ches beachten.

Und grund­sätz­lich gilt

Wenn Ihnen z.B. PayPal schreibt, klicken Sie nicht auf den Link sondern gehen Sie auf die Webseite von PayPal, loggen sich dort direkt ein und überprüfen Sie, ob eine Nachricht von PayPal vorliegt. Damit sind Sie immer auf der sicheren Seite und vermeiden Probleme.

Hier nochmals mein Tipp an Sie: Zuerst denken, dann klicken!

Weiter­füh­rende Links

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